Zusammenfassung in Deutsch

 

KALKLÖSCHEN
Die Museumsführer berichten, wie man den Stein abbaut und auf die Wagen lädt, wie der Stein zu Kalk gebrannt und dann weiter transportiert wird. Der gebrannte Kalk war für einen Schiffer lebensgefährlich, da er bei Kontakt mit Wasser explosiv wird.In unserer Bibliothek finden Sie interessante Literatur über das Leben der Steinarbeiter.

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FÜNFZIGER NOSTALGIE
Wir haben Küche und Stube der 50ziger Jahre wieder hergestellt.
Vor Weinachten haben wir eine extra Arrangemang gemacht.

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GEORG MOBERG
Eine Ausstellung zeigt die berühmten Skulpturen von Georg Moberg (1889 – 1974).

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STEINBRUCHEISENBAHN
Bläse hat auch die längste Eisenbahnstrecke Gotlands – den so genannten Steinzug.
In den meisten Steinbrüchen hatte man eine Industrieeisenbahn. Die Strecke Bläse Kalksteinbruch – Bläse Hafen wurde in Jahre 1895 gebaut und hörte in Jahre 1954 auf. Die Schienen lagen noch bis 1972, aber wurden dann aufgerissen. Seit 1991 ist alles wieder als Museumeisenbahnstrecke entstanden.
Wir können Ihnen eine spannende Fahrt anbieten, mit historischen Lokomotiven und mit Steinwagen, die früher mit jeweils 7 Tonnen Stein handgeladen wurden.
Die Bahnstrecke ist 2,2 km lang und die Hin – und Rückfahrt dauert etwa 25 Minuten.

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GALLERIE
In einem der Kalköfen gibt es eine Kunstgallerie mit veschidene Ausstellungen.

FISCHEN IM STEINBRUCH
Der Jagd- und Fischereiverein hat in dem See des Steinbruchs Lachsfische ausgesetzt.
Für eine Tagesgebühr von 100 SEK können Sie drei Fische fangen. Die Erlaubnis dazu ist im Infocenter erhältlich.

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HÄUSCHEN
Sie können in unseren kleinen Holzhäuschen übernachten. Gebühr 80 SEK pro Nacht und Person.
Dusche 24 Stunden geöffnet, beim Museum. Frischwasser ist beim Museum erhältlich.

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GÄSTEHAFEN
Gebühr: 70 SEK pro Tag. Bezahlung im Infocenter.
Dusche 24 Stunden geöffnet, Gebühr 10 SEK.
Frischwasser ist beim Museum erhältlich.
Öffnungszeiten: 1. Juni -31. August werktags 11-18 Uhr, am Wochenende 12-18 Uhr.

DAS BLÄSE KALKSTEINBRUCH MUSEUM
ist eine ideell geführte Intressevereinigung. Sie können auch Mitglied der Vereinigung Bläse Kalksteinbruch Museum werden. Durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen Sie nicht nur die Arbeit am Museum sondern Sie haben auch die Möglichkeit bei der Pflege und anderen praktischen Dingen mitzuwirken.
Der Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2013 beträgt 100 SEK pro Person. Sie können ihn direkt auf das bankgiro 431-2526 einzahlen. Vergessen Sie nicht anzugegen, dass es der Mitgliedsbeitrag für 2013 ist.
Sie können Ihren Mitgliedsbeitrag auch direkt im Bläse Kalksteinbruch Museum bezahlen.

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GESCHICHTE DER KALKBRENNEREI
Kalk für den Mörtel zu brennen hat die Bevölkerung von Gotland schon von dem Mittelalter an gekonnt. Im 12. Jahrhundert begann der Bau der Kirchen der Insel und man verwendete nicht nur verbrannten Kalk sondern auch Kalksteinblöcke.
Mitte des 17. Jahrhunderts nahm der Export gebrannten Kalkes zu und Schiffe mit Kalk segelten von Gotland zu schwedischen, dänischen und deutschen Häfen.

Gotland bekam eine neue Herrschaftsklasse – die Kalksteingutsbesitzer. Ende des 19. Jahrhunderts steigt die Nachfrage von Kalkstein. Man brauchte Kalk für die Eisen-/ Stahlwerke, die Papierindustrie und für die Zuckerwerke.
Ebenfalls die Zementherstellung begann. Anfangs des 20. Jahrhunderts gab es etwa 30 Steinbrüche im nördlichen Gotland.

Die Arbeit in dem Steinbruch war sehr hart und man hatte nur einfache Handwerkzeuge zu Hilfe. Nach und nach bekam die Arbeit einen mehr industriellen Pregel. Trotz dessen wurden 50 Jahre später die Steine noch manuell verladen. Darauf folge die Mechaniserung. Man konzentrierte die Produktion, und viele Steinbrüche wurden niedergelegt – eine Tragödie für viele Familien, die sich in der Nähe niedergelassen hatten.

Die Steinindustrie hat heute noch grosse Bedeutung für Gotland. In Storugns liegt der grosse Kalksteinbruch “NordKalk“. Dort brennt seit einiger Zeit “Kalkproduktion Storugns AB“ in einem toppmodernen Ofen auch ihren Kalk. In Slite bricht “Cementa AB“ Kalk für ihre Zementherstellung.

Die Verbrennung von Kalk in “Bläse Kalkbruk“ fing im Jahre 1860 an und 1883 waren drei Öfen gleichzeitig im Gebrauch.
Der Höhepunkt der Hütte war in den 20.er und 30.er Jahren des 20. Jahrhunderts. Während der Glanzperiode der Hütte arbeiteten dort zeitweise etwa 150 Personen. 1946 hörte die Kalkverbrennung auf. Danach wurde der Kalkstein noch etwa zehn Jahre lang verschifft.

1983 wurde die ganze Anlage von dem damaligen Eigentümer “Euroc“ an die Stiftung “Bläse Kalkbruks Industriminne“ geschenkt.
Im gleichen Jahr wurde auch die “Intresseförening Bläse Kalkbruk“ gebildet und hat seit dessen unverdrossen daran gearbeitet, das Museum aufzubauen und den Betrieb zu entwickeln.

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